Die Sense das klassische Ernte- und Gartenwerkzeug

senseSensen sind keine altertümlichen Werkzeuge, die von historischen Bildern bekannt sind, sondern auch in der modernen Welt ein durchaus nützliches Gartenwerkzeug. Selbstverständlich sind moderne Sensen anders gestaltet, als noch die herkömmliche Sense, allerdings hat diese ihren Nutzen auch heutzutage trotz der Verbreitung von Rasenmähern nie wirklich verloren. Neben der innovativ gestalteten Handsense gibt es heute ein ganze Reihe von Motorsensen, die recht hilfreich sein können.

 

Was ist eine Sense?

Eine Sense ist ein schon sehr altes Gartenwerkzeug, dass schon zu Zeiten des Frühmittelalters bekannt war. Diese wird zum Schneiden und Mähen von Gräsern, Getreide, Schilf und anderen Gewächsen genutzt. Sie war ursprünglich im Grunde eine große Variante einer Sichel. Sensen verfügen üblicherweise über eine 60 bis 80 cm lange Klingen aus Metall, die hinten vergleichsweise breit ist, und sich zur Spitze hin verjüngt. Dieses Sensenblatt ist zudem nach außen leicht aufwärts gebogen, damit die Sense mit Schwung geführt werden kann, ohne hängen zu bleiben. In der Neuzeit ist die Qualität des Sensenblattes zunehmend besser geworden und wird mittlerweile aus Edelstahl gefertigt. Nichts desto trotz muss die Klinge bei häufigem Einsatz laufend geschärft werden. Das Sensenblatt ist an einem langen Holz-, Metall oder Kunststoffstiel befestigt. Dieser verfügt üblicherweise über zwei quer stehende Griffe, einer davon am äußeren Ende des Sensenstiels und einer etwa in der Mitte. Gelegentlich ist der mittlere Griff noch etwas erhöht auf den Sensenstiel gesetzt, um eine bessere Führung zu ermöglichen. Aus dem gleichen Grund findet man gelegentlich geschwungene Sensenstiele, die ebenfalls eine bessere Führung beim Schwingen dieses Gartenwerkzeug zu ermöglichen.

 

Einsatz der Sensen

Das klassische Ernte- und Gartenwerkzeug war ursprünglich der einzige Weg, um größere Flächen und Getreide abzuernten oder Gräser zu schneiden. Mit der zunehmenden Industrialisierung und der Entwicklung des Maschinenbaus wurden allerdings immer mehr maschinell betriebene Mähwerkzeuge und Maschinen entwickelt, sodass Sensen immer mehr an Bedeutung verloren. Dennoch sind diese nicht ganz wegzudenken, da auch die Maschinen die Sensen nicht vollständig ersetzen konnten. Rasenmäher oder Mähdrescher sind in aller Regel auf großen und ebenerdigen Flächen gut einzusetzen. diese finden allerdings ihre Grenzen bei steilen Hängen, bei stark bewachsenen oder sehr holprigen Flächen, wo die Maschinen nicht richtig rollen können bzw. sich verhaken wegen der Unebenheiten. Hier kommen die klassischen Sensen als Ernte- und Gartenwerkzeug zum Einsatz. dann ist körperliche Arbeit wieder gefragt, jedoch können auf diese Weise auch besonders schwierig und unzugänglich erstellen gut erreicht werden.

 

Pflege der Sensen

Das Gartenwerkzeug ist trotz der heutigen hochwertigen Materialen durchaus pflegebedürftig. Durch die Stengel der Pflanzen, Steine oder sonstige Unebenheiten wird das Sensenblatt sehr schnell stumpf oder bekommt Dellen und Unebenheiten, welche die Effektivität des Schnittes und der Mahd mindert. aus diesem Grund muss regelmäßig nachgeschärft werden. Hierfür werden größere Unebenheiten in dem Sensenblatt mit Hammer und einem Dengelamboss gedengelt. Dadurch wird die Klinge des Sensenblattes glatt und eben. Darüber hinaus wurde das Sensenblatt mit einem Wetzstein anschließend Geschäft bis diese wieder schön scharf war. Auf diese Art und Weise kann das Gartenwerkzeug viel einfacher durch Pflanzen geführt werden, ohne dass die körperliche Anstrengung zu groß wird.