Mit dem richtigen Holzspalter ist Kaminholz leicht gemacht

 

posch-holzspalterEine wohl sehr komfortables Gartenwerkzeug ist der Holzspalter. Er ist ein praktischer Helfer, wenn es darum geht, Holz für den Kamin, mit dem man sein Haus, oder seine Wohnung beheizt, zu spalten. Ein Holzspalter erleichtert diese Arbeit ungemein. Allerdings sollte man einige Vorüberlegungen anstellen, bevor man sich für eines der zahlreichen Gartenwerkzeuge entscheidet. Hier sollte man beachten, dass es nicht nur vertikal arbeitende Holzspalter, sondern auch Geräte gibt, welche das Holz liegend spalten. Wichtig ist aber vor allem der Antrieb, da dieser nicht unwesentlich den Einsatzort bestimmt.

Die Wahl des richtigen Antriebs

 

Holzspalter Zapfwellenantrieb
Ein Holzspalter mit Zapfwellantrieb bietet sich besonders an, wenn man einen Traktor besitzt, da der Spalter dann über dessen Antriebswelle angetrieben werden kann. Zu beachten ist aber, das dieses Gerät sich vorwiegend für den Einsatz im Wald und nicht für den Hausgebrauch eignet. Das Gartenwerkzeug hat zudem eine Spaltkraft zwischen 7 und 17 Tonnen.

 

Holzspalter Verbrennungsmotor
Ein Gerät mit Verbrennungsmotor ist dann das Richtige, wenn in Garten oder Hof ein passender Stromanschluss fehlt. Hier benötigt man dann allerdings auch den entsprechenden Brennstoff, Diesel oder Benzin, um den Holzspalter anzutreiben. Im Regelfalls wird ein Liter Benzin in einer Betriebsstunde benötigt.

 

Holzspalter Elektromotor
Am unproblematischen sind Holzspalter mit Elektromotor. Man sollte jedoch immer darauf achten, ob das Gerät eventuell Starkstrom benötigt.

 

Mit Größe und Kraft gegen das Holz
Die Spaltkraft, bzw. der Spaltdruck des Holzspalters gibt an, wie dick das Holz das zerteilt werden soll, maximal sein darf. In der Regel wird dieser in Tonnen angegeben. Dabei gilt: je höher dieser Wert, umso größer auch die Spaltkraft. Darüber hinaus, spielt ebenso die Spalthöhe eine wichtige Rolle. Will man lange Holzstücke verarbeiten, muss der Holzspalter mindestens eine Höhe von 1 Meter haben und einen entsprechend hohen Zylinderhub haben. Welche Höhe genau benötigt wird, hängt neben dem Material, das bearbeitet werden soll, auch vom Platz ab, den der Garten oder Hof dem Gartenwerkzeug bietet. Bevor man sich also einen Holzspalter zulegt, sollte man sich gut überlegen, wo das Gerät gelagert werden soll.

 

Welches Gerät eignet sich für wen?
Für einfache Arbeiten und geringe Mengen Holz genügt im Regelfall ein kompakter Holzspalter, der mit einem Elektromotor betrieben wird. Eine Spaltkraft von 5 Tonnen ist dabei ausreichend, um den Bedarf an Holz abzudecken. Geringe Lärmbelästigung und ein verhältnismäßig geringes Gewicht sind klare Vorteile bei diesem Gerät.

 

Für den regelmäßigen Gebrauch an unterschiedlichen Einsatzorten ist ein mobiler Holzspalter sehr empfehlenswert, da sich dieses Gartenwerkzeug beispielsweise ganz bequem auf einem Anhänger montieren und transportieren lässt.

 

Für ein professionelles Arbeiten mit einem Holzspalter, sollte ein Gerät mit Verbrennungs- oder Zapfwellenmotor eingesetzt werden. Allerdings ist der Lärmpegel bei diesen Geräten deutlich lauter als bei einem Spalter mit Elektromotor. Leistungen von 9 bis 12 Tonnen sind bei diesen Geräten kein Problem. Jedoch sind natürlich der Anschaffungspreis sowie der Wartungsaufwand hier sehr hoch. Daher lohnt sich dieses Gartenwerkzeug eher für das direkte Spalten im Wald, bzw. dem Schlagort.

Die Wahl des richtigen Holzspalters hängt also vor allem von Häufigkeit und Art des Einsatzes ab. Dies sollte unbedingt bedacht werden, wenn man sich ein solches Gartenwerkzeug anschaffen möchte.