Mit dem Vertikutierer den Rasen fit für die Saison machen

hecht-vertikutiererEin gesunder Rasen ist das Aushängeschild jeden Gartens, damit der Rasen jedoch so wird, wie Sie ihn sich vorstellen, bedarf es einiger Arbeiten. Nach dem Anlegen und Einsäen des Rasens steht jedes Jahr das Vertikutieren an, bei welchem ein Filz aus Moos, Mähresten und Blättern, der sich über den Winter gebildet hat, vorsichtig und schonend entfernt wird. Durch den Vertikutierer, der den Boden mit scharfen Messern aufritzt und die abgestorbenen Teile des Rasens entfernt, bekommt der Rasen wieder Luft und kann sich regenerieren. Dadurch bekommen nachwachsende Gräser wieder mehr Platz und auch mehr Nährstoffe, die Gräser zeigen sich in sattem Grün und erfreuen jeden Gartenbesitzer. Im Herbst bereiten Sie den Rasen durch den Einsatz des Vertikutierers dann wieder auf den Winter vor, damit die Arbeit im Frühjahr leichter fällt.

 

Vor dem Vertikutieren den Rasen düngen und mähen

 

Bevor Sie den Rasen vertikutieren, müssen Sie ihn darauf vorbereiten, als Erstes müssen Sie den Rasen düngen, die beste Zeit dazu ist Anfang bis Mitte März. Wie für jede Gartenarbeit gibt es auch zum Düngen das ideale Gartenwerkzeug, damit der Dünger gleichmäßig aufgetragen wird und sich die Nährstoffe gleichermaßen verteilen können. Nach circa zwei Wochen können Sie den Vertikutierer starten und den Rasen auflockern. Durch den Dünger regeneriert sich der Rasen nach dem Vertikutieren schnell wieder, sodass sie ihn schon nach einer Woche das erste Mal mähen sollten. Auch vor dem Einsatz vom Vertikutierer können Sie den Rasen auf zwei bis vier Zentimeter Kürze mähen, dadurch verringert sich auch die Menge des abgestorbenen Filzes.

 

Das Gartenwerkzeug auf die richtige Schnitttiefe einstellen

 

Vor dem Einsatz muss der Vertikutierer auf die richtige Arbeitstiefe eingestellt werden. Das heißt, die Messer sollten nicht zu tief, aber auch nicht zu flach in die Grasnarbe schneiden, optimal ist eine Schnitttiefe zwischen zwei und vier Millimeter. Auch die Stärke der Verfilzung spielt bei der Schnitttiefe vom Gartenwerkzeug eine entscheidende Rolle. Je stärker der Filzbefall ist, umso tiefer müssen Sie den Vertikutierer einstellen, dabei müssen Sie jedoch achten, dass Sie die Graswurzel nicht durchtrennen. Rein theoretisch wäre es das ganze Jahr über möglich den Vertikutierer einzusetzen, für einen schönen Rasen im Sommer empfiehlt sich jedoch das Frühjahr. Das Gartenwerkzeug sollten Sie jedoch nur bei trockenem Rasen einsetzen, denn bei einem nassen Boden könnte es passieren, dass eine vollständige Grasnarbe ausgerissen wird.

 

Verschiedene Arten von Vertikutierern

 

Vertikutierer sind in der Regel mit einer Achse oder einer horizontalen Spindel ausgestattet, die mit drehbaren oder starren Messern besetzt sind. Durch den Antrieb rotiert die Achse und die darauf befindlichen Messer ritzen die Grasnarbe ein, gleichzeitig werden der Rasenfilz und das Moos herausgeschlagen. Es gibt ein handbetriebenes Gartenwerkzeug zum Vertikutieren und für größere Flächen natürlich motorbetriebene Geräte. Der Vorteil von Benzin-Vertikutierern liegt darin, dass sie auf kein Stromkabel achten müssen. Benzinvertikutierer sind meistens auch schwerer, dadurch dringen die Messer besser in den Boden ein. Für kleinere Flächen reicht ein Elektrogerät durchaus aus, zumal die Arbeit mit dem Gartenwerkzeug in der Regel nur zweimal im Jahr getätigt wird. Auch handbetriebene Vertikutierer können auf kleineren Flächen eingesetzt werden.